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© strassmaier 2002 - 2011
Stand: 27.05.2011
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> Reifen und Felgen |
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Geometrie
Dämpfungselemente
Mechanischer
Aufbau
Reifen und
Felgen
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| Reifen und Felgen
Reifen, Felge und Bremsscheibe (das Rad)
stellen die Verbindung zwischen Straße und Fahrwerk
her.
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Reifendurchmesser,
der die Parameter Nachlauf und Lenkkopfwinkel
beeinflusst. |
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Grundsätzlich hat der Reifendurchmesser (in der Höhe)
wesentlichen Einfluß auf die Geometrie des Fahrwerks,
d.h. auf den Lenkkopfwinkel, den Nachlauf, etc.. Hierbei ist
zu beachten, daß der Reifendurchmesser bei gleicher
Größenbezeichnung (z.B. 180/55-17) aber verschiedenen
Herstellern unterschiedlich ausfallen kann. Die Unterschiede
reichen von ca. 625 mm bis ca. 648 mm. Hierdurch kann man
bei einer unbewußten Reifendurchmesseränderung
durch Wechsel eines Reifenfabrikats eine Niveauänderung
der Front- oder Heckhöhe herbeiführen und somit
eine Fahrwerksverbesserung oder -verschlechterung verspüren.
In diesem Zusammenhang spielen die auftretenden
Kreiselkräfte, die durch das Gewicht des Rades bestimmt
werden, eine wichtige Rolle. Die Kreiselkräfte beeinflussen
das Handling und das Bremsaufstellmoment (beim Bremsen in
der Kurve gibt es Widerstände beim Umlegen des Motorrads,
es versucht sich aufzustellen). Gewichtseinsparungen beim
Rad sind in erster Linie durch den Einsatz einer Leichtbaufelge
(Gewicht einer Serienfelge mit Bremsscheiben: ca. 7500 g)
erreichbar. Das Reifengewicht schlägt nur mit ca 4000
g (beim Vorderreifen) zu Buche. Aus diesem Grund bietet sich
eine Gewichtsoptimierung bei Felge incl. Bremsscheiben mit
einem Einsparungspotential bis zu 3000 g an und bei Reifen
durchschnittlich 400 g einsparen. Durch eine wesentliche Reduzierung
des Radgewichtes ist eine Verbesserung des Handlings spürbar.
Weiterhin wirkt sich ein geringeres Radgewicht positiv auf
die Beschleunigungs- und Verzögerungsabschnitte aus.
Auch der Reifen hat mit seinen Eigenschaften
Breite und Kontur wesentlichen Einfluß auf Handling
und Grip. Ein breiter Reifen mit einer flachen Kontur führt
zu einem schlechteren Handling, jedoch zu einem besseren Grip
in Schräglage. Ein nicht so breiter Reifen mit spitzer
Kontur verbessert das Handling, besitzt aber in Schräglage
weniger Auflagefläche und somit weniger Grip. Die Felgenbreite
beeinflusst in Zusammenhang mit der Reifenbreite die Konturbildung.
Ein Straßenfahrer legt in der Regel Wert auf gutes Handling.
Für einen Rennstreckenfahrer ist eine Kombination aus
gutem Handling und gutem Grip wichtig.
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| Messung
des Reifenluftdrucks |
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Auch der Luftdruck hat wesentlichen Einfluß auf die
Fahreigenschaften und sollte deshalb regelmäßig
kontrolliert werden. Durch einen zu niedrigen Luftdruck erhöht
sich die Reifenaufstandsfläche, der Reifen muß
erhöhte Walgarbeit leisten und somit erhöht sich
die Reifentemperatur mit der Folge, daß die Reifenstabilität
nachläßt. Hierdurch wird ein "schwammiges"
Fahrgefühl vermittelt, der Reifenverschleiß steigt
und die Eigendämpfung erhöht sich wesentlich mit
der Folge, daß die Dämpfungseinstellungen nicht
mehr korrekt sind. Durch zu hohen Luftdruck wird die Radaufstandsfläche
kleiner, die Walgarbeit verringert sich und somit sinkt die
Reifentemperatur mit der Folge, daß die notwendige Betriebstemperatur
nicht erreicht, bzw. gehalten werden kann. Hierdurch vermindert
sich der Grip, der Reifenverschleiß steigt, die Eigendämpfung
verringert sich und somit ist die Dämpfungseinstellung
nicht mehr korrekt.
Insbesondere für den Rennsportbereich
werden Reifen mit unterschiedlichen Gummimischungen angeboten.
Diese sind für ein Erreichen der geforderten Betriebstemperatur
unter Berücksichtigung von Wetter und Rennstrecke notwendig.
Die Lebensdauer ist hier jedoch von der streckenspezifischen
Beanspruchung, Motorleistung und Fahrwerksabstimmung begrenzt.
Bei Straßenfahrer werden Allround-Mischungen eingesetzt.
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Aufbau
Reifen und
Felgen
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