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© strassmaier 2002 - 2011
Stand: 27.05.2011
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Home > Wie wird
getunt > Dämpfungselemente |
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Fehlstellungsprüfung
Geometrie
Dämpfungselemente
Mechanischer
Aufbau
Reifen
Das Tuning der Dämpfungselemente
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Test der Dämpfereinstellung
und Ermittlung der Kennlinien
Der erste Test auf dem Prüfstand
dient der Feststellung der angelieferten Dämpfereinstellung.
Es werden mehr als 1 Durchlauf gefahren, um die Dämpfungselemente
auf Betriebstemperatur zu bringen und somit unrichtige Kennlinien,
verursacht durch Kalteigenschaften zu vermeiden. Nach Ermittlung
der Ist-Kennlinie des Dämpfungselements werden bei verstellbaren
Dämpfungselementen die Zug- und Druckdämpfung solange
modifiziert, bis die beste Einstellung, die mit dem Dämpfungselement
realisierbar ist, erreicht ist und durch die Kennlinie dokumentiert
wird. Basis für die Zug- und Druckdämpfungsmodifikationen
sind Praxiserfahrungen von strassmaier, die im Rahmen der
Rennstreckenbetreuung gewonnen wurden. Anschließend
wird die erreichte Kennlinie mit einer Sollkennlinie nach
Einsatzbereich (reiner Straßenfahrer / Mix Straßen-
und Rennstreckenfahrer / reiner Rennstreckenfahrer) verglichen
und Optimierungspotentiale ermittelt, die Basis für Tuning-Maßnahmen
durch Umbau sind.
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| Test
der Dämpfereinstellung auf dem Prüfstand |
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Modifikation
der Zugdämpfung |
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Modifikation
der Druckdämpfung |
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Ermittlung der Kennlinien |
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Gabel-Tuning
Die Gabel, die Cartridgepatrone (Dämpferpatrone)
und die Dämpfungseinheiten werden zerlegt und die Einzelteile
gereinigt. Tauch- und Standrohr werden auf Rundlauf kontrolliert.
Je nach Gabeltyp und zu erzielende Kennlinienverbesserungen
werden unterschiedliche Umbaumaßnahmen erforderlich,
wie beispielsweise am hydraulischen Anschlag, an der Druckdämpfungseinheit,
wenn erforderlich auch an der Zugdämpfung. Bestehende
Teile aber auch neue Teile (Fertigungstoleranzen) werden durch
Drehen und Feinschliff und Touchieren nachgearbeitet.
Die Shimspakete, die den Kennlinienverlauf beeinflussen, werden
durch Austausch der Shims mit unterschiedlicher Stärke
im 0,05 mm-Bereich, neu zusammengestellt. Der Dämpfungskolben
wird modifiziert oder erneuert.
Nach Bestimmung der relevanten Ölviskosität wird
der notwendige Ölstand ermittelt und eingefüllt.
Bei Austausch der Hauptfeder muß die Vorspannhülse
individuell angefertigt und angepasst werden, um für
eine Feinjustierung des Negativfederwegs die Vorspannung entsprechend
einstellen zu können.
Der Umfang der durchzuführenden Modifikationen beruht
auf dem Knowhow von strassmaier, das durch jahrelange Erfahrungen
im Dämpfungsbau und in der Rennstreckenbetreuung gesammelt
wurde und in keinem Lehrbuch nachzulesen ist. Die Gabel wird
wieder zusammengebaut und auf dem Dämpferprüfstand
die neue Kennlinie ermittelt. Falls die Soll-Kennlinie noch
nicht erreicht wird, muß der Modifikationsvorgang durch
gezielte Feintuningsmaßnahmen nochmals wiederholt werden.
In der Praxis sind 0 - 3 Feintuning-Schritte auf Grund der
Komplexität und Fertigungstoleranzen notwendig. Die Sollkennlinie
bedeutet eine Grundeinstellung mit einem definierten Einstellbereich,
gemessen in Klicks, in der der Fahrer seine individuelle Einstellung
ermitteln kann.
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Federbein
Tuning
Zuerst wird eine Druckprobe der Federcharakteristik
durch Wippen des Hecks durchgeführt. Vor der Demontage
des Federbeins wird der Negativfederweg zur späteren Beurteilung
der Relation Federrate zu Federvorspannung gemessen. Anschließend
wird das Federbein aus dem Fahrwerk ausgebaut und die Feder
demontiert. Die Feder wird vermessen, d.h. die Federrate wird
mittels Formeln errechnet und die Federvorspannung wird durch
Differenzbildung zwischen entspanntem Zustand und montiertem
Zustand ermittelt. Optional kann auch eine Kraftweg-Vermessung durchgeführt werden. Nun kann die Feder (zu weich oder zu hart)
auf Grund der ermittelten Werte Negativfederweg, Federvorspannung
und Federrate beurteilt werden. In den meisten Fällen ist
die Federrate zu gering ausgelegt, d.h. die Feder ist zu weich.
Bei Problemen in der Anlenkung des Federbeins ist die Messung
der Kennliniencharakteristik der Hebelei erforderlich, um eine
Aussage über das Übersetzungsverhältnis von Hinterradachse
zu unterer Federbeinaufnahme machen zu können. Mit diesem
Ergebnis kann die erforderliche Progression der Dämpfung,
die notwendige Federprogression in Verbindung mit der Hebelei
ermittelt werden.
Das Fahrwerk wird in der Rahmenrichtbank fest fixiert und Meßvorrichtungen
werden zur Federwegmessung des Federbeins und der Hinterradachse angebracht.
Die Messung erfolgt im Arbeitsbereich des Federbeins. In 10
- 12 Schritten wird der zurückgelegte Federweg am Federbein
und am Hinterrad gemessen. Die Ergebnisse werden in einer Optimierungssoftware
eingebracht und somit die Sollwerte des Übersetzungsverhältnisses
und der Progression der Federkraft errechnet. Auf Grund dieser
Sollwerte können dann Maßnahmen wie Änderungen
in der Hebelei, geänderte Federraten oder Zug-/Druckdämpfung
zur Erreichung dieser Werte eingeleitet werden. Die durchzuführenden
Optimierungsmaßnahmen beruhen auf langjähriger Erfahrung
und sind in Wechselwirkung der genannten Parameter zu sehen.
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| Druckprobe
zum ermitteln der Federcharakteristik |
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Demontage
der Federbeinfeder |
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Kraftweg-Vermessung |
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Fixierung in der Richtbank mit Meßvorrichtungen |
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| Meßvorrichtung zur Vermessung des Federwegs |
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Dämpfungselemente
Mechanischer Aufbau
Reifen
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