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Fehlstellungsprüfung
Geometrie
Dämpfungselemente
Mechanischer
Aufbau
Reifen
Das Tuning der Geometrie
Basis für das Tuning
der Geometrie sind die gemessenen Werte aus der Fahrwerksvermessung.
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Simulation der Geometrieverbesserung
Die Geometrieparameter wie z.B. Lenkkopfwinkel, Nachlauf, Radstand, Schwingenlänge und Schwingenwinkel sind entscheidende Größen hinsichtlich der Beeinflussung der Fahreigenschaften. Optimale Fahreigenschaften bedeuten für den Straßenfahrer wesentlich mehr Fahrfreude mit mehr Sicherheitsreserven. Für den Rennsport ist das optimale Zusammenspiel der Geometrie mit den Dämpfungselementen eine Voraussetzung für erfolgreiches Fahren.
Werden im Rahmen einer Fahrwerksvermessung ungünstige Geometrieparameter ermittelt, die negative Fahreigenschaften wie z.B. schlechtes Handling, keine Zielgenauigkeit, kein Grip, keine Bremsstabilität bedeuten, sind Änderungen am Motorrad durchzuführen.
Simulation des Geometrie-Tunings
Basis für die Geometrie-Simulation sind die gemessenen Werte aus der Fahrwerksvermessung. Von dieser Basis ausgehend, werden die Geometrieparameter verändert, bis optimale Geometrie-Parameter und damit optimale Fahreigenschaften erreicht werden. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass jeder einzelne Geometrie-Parameter ein definierten Spielraum besitzt. Kein Wert darf außerhalb dieses Spielraumes liegen, da ansonsten nicht die optimalen Fahreigenschaften erreicht werden. Dies bedingt mehrere Simulationsdurchläufe.
Geometrie-Optimierung
Eine Geometrie-Optimierung wird auf der Basis von den bereits vorhanden Komponenten (keine Neuteile) durchgeführt.
Für eine Geometrie-Optimierung werden ggf. folgende Änderungen für das neue Geometriekonzept durchgeführt:
• Gabelüberstand
• Heckhöhe
• Schwingenlänge, bzw. Kettenlänge
Eine Geometrie-Optimierung wird z.B. im Motorsport angewandt wo aufgrund des Regelwerk keine anderen Änderungen erlaubt sind, wie z.B. in den Internationalen Deutschen Meisterschaften (IDM) Superbike und Supersport Klassen.
Geometrie-Umbau
Für einen Geometrie-Umbau werden ggf. folgende Änderungen für das neue Geometriekonzept mit Neuteilen durchgeführt:
• Konstruktive Änderung des Lenkkopfwinkel
• Konstruktive Änderung des Versatzes der Gabelbrücken
• Gabelüberstand
• Konstruktive Änderung der Position des Schwingendrehpunkts
• Heckhöhe, ggf. konstruktive Änderung von Hebelei-Komponenten
• Schwingenlänge, bzw. Kettenlänge
Bei einem Geometrieumbau werden ggf. wesentlich mehr Änderungen der vorhanden Basis mittels eigens dafür gefertigten Komponenten durchgeführt und dementsprechend weniger Kompromisse eingegangen um die optimalisten Fahreigenschaften - und somit Geometrie Parameter -zu erhalten.
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| Fahrwerksvermessung |
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Prüfung auf Machbarkeit der simulierten Sollwerte
Die errechneten Sollwerte der einzelnen Geometrieparameter müssen
nun auf Machbarkeit überprüft werden. Eventuell könnten mechanische
Komponenten des Fahrwerks unter dynamischen Belastungen kollidieren, z.B. haben
die Räder genügend Freiraum oder können diese beim ein-/ausfedern
mit anderen Teilen in Berührung kommen.
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Veränderung der Geometrieeinstellungen
Nun werden die Tuning-Arbeiten vorgenommen. Dies bedeutet in erster Linie
Einstellungsarbeiten an den bestehenden Komponenten, wie beispielsweise Niveauanpassung
von Fronthöhe (über Gabelüberstand) und Heckhöhe (über
Federbeinlänge oder Änderungen an der Kinematik/Hebelei) unter Berücksichtigung
der Schwingenlänge (über Kettenlänge).
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| Gabelüberstand ändern |
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Vorbereitungen zum Ändern der Heckhöhe |
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Heckhöhe ändern |
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Maßanfertigung der benötigten Teile |
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| geänderte Heckhöhe |
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Kontrolle der Heckhöhe |
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Kettenlänge ändern |
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Bei jeder Änderungsmaßnahme
wird immer geprüft, ob genügend Freiraum der
beweglichen Komponenten auch in der dynamischen Belastung
gegeben ist.
Können die Zielwerte bestimmter Geometriewerte
nicht durch Einstellungsänderungen an bestehenden
Komponenten erreicht werden, so ist der Einbau neuer
oder Umbau geänderter Komponenten notwendig.
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| Änderung
des Schwingen- drehpunkts |
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Gabelbrücken |
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Gabelbrücken
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Zündschloßhalter |
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| Umlenkkomponenten |
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Neuer
Knochen und Lager |
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Änderungen
am Federbein |
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Kontrollvermessung
Nach Durchführung
der Einstellungsarbeiten ist eine Kontrollvermessung
notwendig, um das Ergebnis zu verifizieren. In der Praxis
können die von der Optimierungssimulation vorgegebenen
Modifikationen am Motorradfahrwerk nicht so exakt umgesetzt
werden können, so dass in der Regel immer eine
"Nachjustierung" erforderlich ist. Bei komplexeren
Optimierungsmaßnahmen, wie beispielsweise bei
Änderungen durch Achsverschiebung im Kreisbogen
und in der Lenkkopfwinkelrichtung, ist mehrfache Nachjustierung
und Kontrollvermessung notwendig. Durchschnittlich sind
3 -5 Kontrollvermessungen mit Korrekturmaßnahmen
notwendig.
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| Kontrollvermessung |
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Nochmalige
Änderung des Niveaus |
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Nochmalige
Änderung des Niveaus |
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Abschlussvermessung
Die letzte Vermessung
stellt die Abschlussvermessung dar. Hier stimmen die
zuletzt gemessenen Istwerte mit den Vorgaben der Optimierungssimulation
überein. Die aktuellen Geometrie-Einstellwerte
werden protokolliert.
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| Abschlußvermessung |
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Einstellung der Negativfederwege
Bei der Auslieferung werden die korrekten Negativfederwege gemäß
Fehlstellungsprüfungsergebnis eingestellt.
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| Einstellung
des Negativ-federwegs |
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Negativweg
am Federbein einstellen |
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Einstellen
der Feder-vorspannung |
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Vermessen
der Feder-vorspannung |
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